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Türkischer EU-Beitritt Teil II

Oktober 4th, 2009 · 3 Kommentare

Zurück zur Türkei. Deren Finanzielle Lage ist zwar nicht die allerschlechteste aber auch wohl nicht grade die Beste. Dies ist jedoch für mich nicht der springende Punkt, einem Türkei Beitritt negativ gegenüber zu stehen. Es ist die Interne Politik, die doch häufig eher fragwürdig ist, sowie die Außenpolitik (Stichwort Zyper) die nicht wirklich EU-Reif ist. Als Beispiel hierfür, ist das Nutzungsverbot der Häfen und Flughäfen gegenüber den Südzypern aus dem Grund, das diese der EU beitreten durften, obwohl sie einen Pakt der EU ablehnten, den der Türkische Teil Zyperns zustimmte (Dieser Pakt sollte der Wiedervereinigung Zyperns dienen, und selbiger ist Teil einer Forderungsliste der EU zum Beitritt der Türkei.) Aus meinen Augen ein alberner politischer Zug, der einem EU Mitglied nicht würdig ist. Zudem sind weitere Dinge innerhalb der Türkei nicht wirklich Demoktratisch ausgerichtet. Dies ist für mich der 1. Punkt für eine Aufnahme der Türkei als Vollmitglied der EU. (Stichwort: Marko W., dessen Prozess warum auch immer künstlich in die Länge gezogen wurde, ((unabhängig von dessen Ausgang.))). Der letzte Punkt sind die Menschenrechtsverletzungen der Türkei die regelmäßig begangen werden (Stichwort: Kurden-Konflikt) Dies alles sind Punkte die gegen einen EU-Beitritt sprechen, meiner Meinung nach sollten erst wenn alle Forderungen der EU erfüllt sein, (+ die Menschenrechtsverletzungen) bevor überhaupt über eine Vollmitgliedschaft nachgedacht wird.

Quelle: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/512517/index.do

AlJuPo

Tags: Politik

3 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Каталог статей // Jan 27, 2010 at 22:46

    It is remarkable, rather valuable idea

  • 2 Irene Weis // Feb 5, 2010 at 11:42

    Warum fordert eigentlich niemand eine EU in den Grenzen Europas? Dann trete ich allein dafür ein.
    Zu Europa gehören das ehemalige Jugoslawien, die Ukraine, Moldawien, Weißrussland und Russland. Die kaukasischen Staaten gehören ebensowenig dazu wie die Türkei.
    Das bedeutet natürlich nicht eine überstürzte Erweiterung Richtung Osten sondern eine Einschätzung der Realität und eine langsamere
    Eingemeindung als bisher. Parallel hat sich die Türkei in Gestalt ihres Außenministers längst von der EU verabschiedet. Mit dem möglichen An schluss wird nur noch gegenüber der EU gepokert, um Vorteile herauszuschlagen. Die Türkei strebt eine Vorreiterrolle im Nahen Osten an. Die Ausdehnung orientiert sich an der Größe des Osmanischen Reichs im 15. Jahrhundert. Da können wir nur hoffen, dass der Balkan nicht wieder dazugehört. Irene

  • 3 Irene Weis // Feb 5, 2010 at 11:49

    Die baltischen Staaten sind zu schnell in die EU gekommen, Griechenland hat zu schnell den Euro bekommen. Darum fordere ich, dass alle Erweiterungen in Zukunft mit mehr Vernunft angegangen werden. Warum soll die Türkei ihre Kultur der unseren anpassen, wenn sie besser mit den benachbarten Ländern harmoniert? Das hat doch nichts mit den hier lebenden und integrierten Türken zu tun.

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